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Wer krönt sich zum Hallenkönig beim Klinker-Cup?

Kann der FCFW Zetel den Triumph aus 2023 wiederholen? Ailton und Ministerpräsident Olaf Lies zu Gast

Artikel vom 31. Januar 2026

Traditionell bildet das Hauptturnier am Sonntag den krönenden Abschluss der viertägigen Turnierserie beim Klinker-Cup. Auch 2026 erscheint völlig offen, wer sich gegen 16:30 Uhr Frieslands Hallenchampion nennen darf. Im Vorjahr hatte der Heidmühler FC in einem umkämpften Endspiel gegen den FCFW Zetel das bessere Ende für sich und seinen Status als Klinker-Cup Rekordmeister mit nunmehr elf Titeln ausbauen konnte.

Der HFC, nach schwachem Start mittlerweile ins obere Mittelfeld in der Bezirksliga geklettert, bekommt es bei der 38. Ausgabe in Gruppe A mit lösbaren Aufgaben zu tun. Weder Kreisligist TuS Büppel noch die SV Gödens, FC Mariensiel und TuS Sillenstede (alle 1. Kreisklasse) sollten für die Heidmühler ein Stolperstein auf dem Weg ins Halbfinale sein.

Auf der Rechnung haben sollte man allerdings den FC Mariensiel, verlustpunktfreier Tabellenführer der 1. Kreisklasse Nord. Die mit reichlich Bezirksliga-Erfahrung ausgestattete Mannschaft von Ex-Zeteler Jascha Meine hat es bereits als letztjähriger Qualifikant bis ins Halbfinale geschafft. Das erreichte 2025 auch die SV Gödens, nachdem es 2024 sogar bis ins Finale ging. Aufgrund der schwachen Platzierung in der Liga hätte die Truppe von Trainer Dirk Harms eigentlich die Qualifikation über das Kreisklassenturnier bestreiten müssen, diesen Umweg kann man sich allerdings aufgrund der erneuten Turnier-Absage von Kreisligist SC Wangerland sparen, sodass einer erneuten Auszeichnung von Klinker-Cup Urgestein Nikolai Iken nichts im Wege stehen würde.

Der TuS Sillenstede feiert beim Klinker-Cup ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Torwart Nils Hinrichs (jetzt HFC) und wird versuchen, eine gute Saison mit Platz 3 in der 1. Kreisklasse beim Klinker-Cup fortzusetzen, während der TuS Büppel hingegen eine komplizierte Hinserie hinter sich hat und mit einem ordentlichen Auftritt Selbstvertrauen für den anstehenden Abstiegskampf in der Kreisliga sammeln will. 

Die Gruppe B ist weitestgehend in südfriesischer Hand. BeimTuS Obenstrohe erlebt TuS-Trainer Markus Stern seine Klinker-Cup Premiere, wird seinen Fokus aber vermutlich schon auf den Überlebenskampf in der Bezirksliga legen.

Die Gastgeber vom FCFW Zetel wollen nach der unglücklichen Finalniederlage im Vorjahr einen neuen Anlauf nehmen, um den Klinker-Cup an Ort und Stelle zu lassen. Die Tabellenführung und der greifbare Wiederaufstieg in die Bezirksliga nährt die Hoffnung auf den 9. Titel, auch wenn die bisherigen Hallenauftritte beim Aurich-Cup und beim Frisia Hallenevent alles andere als positiv verliefen. Die Mannschaft vom Trainer Wilko Eggers hat im ewig jungen Wehde-Derby die Chance auf den 3. Sieg der Saison gegen den BV Bockhorn, der als Aufsteiger erwartungsgemäß tief im Abstiegskampf der Kreisliga steckt. Auch die Auftritte des BVB beim Klinker-Cup in den letzten Jahren sprechen nicht gerade für ein Weiterkommen.

Der FSV Jever, Titelträger von 1992, spielt eine Kreisliga-Saison jenseits von Gut und Böse, die Mannschaft von Neu-Trainer Sven Glöckner ist aber gerade gegen Topteams immer für eine Überraschung gut. Ob dies auch auf den noch zu ermittelnden Sieger des Kreisklassenturniers zutrifft, bleibt abzuwarten. In jedem Fall können sich die Zuschauer auch in Gruppe B auf spannende Derbys freuen, gleichwohl müssen dem TuS Obenstrohe und dem FCFW Zetel die besten Chancen auf das Weiterkommen eingeräumt werden. 

Nach dem Ende Vorrunde steigt um ca. 14:40 Uhr das Einlagespiel zwischen den G- Jugendmannschaften des Gastgebers, bei dem Ex-Werderstar Ailton für gute Stimmung in der Zeteler Großraumsporthalle sorgen wird. Die Zwischenrunde beginnt gegen 15 Uhr, die beiden Halbfinals um 15:30 Uhr und das Endspiel des 38. Klinker-Cups wird um ca. 16:15 Uhr angepfiffen, bevor das Gewinnerteam die Siegertrophäen vom niedersächsischen Ministerpräsident Olaf Lies entgegennehmen wird.

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